Chapter on Privacy Protection in Exchanging Electronic Evidence published

Last week the book „Handling and Exchanging Electronic Evidence Across Europe“ (Biasiotti, M.A., Mifsud Bonnici, J.P., Cannataci, J., Turchi, F. (Eds.)) was published by Springer. Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Dipl.-Jur. Christian Hawellek, Dipl.-Jur. Friederike Knoke (IRI), and Dipl.-Jur. Jonathan Stoklas (IRI) wrote the book’s chapter on „Privacy Protection in Exchanging Electronic Evidence in Europe“ (pages 255-288). This chapter focuses on privacy and data protection aspects, examining the current legal framework and it’s implications on this topics. Please find the abstract of the chapter below:

„This chapter provides an overview of the legal framework addressing the exchange of electronic evidence and the implications related to privacy and data protection. While in Chap. 11 of this Volume, the current legal situation in general is reviewed, this chapter focuses specifically on privacy and data protection. Whereas many sources of law are subject to examination in both chapters — to a certain extent, this is in the nature of things, as they both deal with legal aspects — this review looks at the sources from a particular point of view. This chapter therefore follows a particular train of thoughts: after introducing the background and relevance of the protection of privacy in the collection and exchange of electronic evidence, and presenting the methodology used, the current European legal framework is examined about existing and applicable rules on data protection regarding electronic evidence, concluding with a final summary and recommendations for a future implementation of data protection standards.“

The book is available as an eBook (PDF + EPUB) and as a hardcover book (ISBN 978-3-319-74872-6). The chapters can also be bought singly.

Jonathan Stoklas hält Vortrag auf der IEEE WCCI 2018 in Rio de Janeiro

Dipl.-Jur. Jonathan Stoklas

In der Zeit vom 8. bis zum 13. Juli 2018 fand der IEEE World Congress on Computational Intelligence (WCCI) in Rio de Janeiro statt. Die über 2000 Teilnehmer nahmen sechs Tage lang an Workshops und Panels teil, welche vor allem aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz im Fokus hatten. Im Rahmen des von der EU unter dem H2020 Rahmenprogramm kofinanzierten Projektes iBorderCtrl – an welchem das IRI beteiligt ist – wurde ein Panel organisiert: „The Role of Computational Intelligence Technologies in Controlling Borders“. Im Rahmen dieses Panels hat Jonathan Stoklas (IRI) einen Vortrag zum Thema „Legal, ethical and social impact on the use of computational intelligence based systems“ vorgestellt. Die Präsentation basierte auf einem Paper, das zuvor von Prof. Dr. Tina Krügel, LL.M., RA Benjamin Schütze, LL.M. (Wellington) und Dipl.-Jur. Jonathan Stoklas verfasst und bei der Konferenz erfolgreich eingereicht wurde.

iBorderCtrl zielt darauf ab, Grenzübertretungen von EU-Ausländern beim Betreten der EU mithilfe von künstlicher Intelligenz schneller und effizienter zu gestalten. Dabei kommen sowohl Soft- und Hardwarekomponenten zum Einsatz. Unter anderem werden Teile des Grenzübertrittes in eine sog. „pre-registration“ ausgelagert, wo Reisende bereits vorab ihre Daten online eingeben können. Teil dieses Schrittes ist auch das sog. automatic deception detection system (ADDS), welches aus einem virtuellen Grenzbeamten besteht, der dem Einreisewilligen Fragen basierend auf dessen vorherigen Eingaben stellt und sodann anhand nonverbaler Reaktionen einschätzt, ob der Einreisewillige bei seinen Antworten möglicherweise gelogen hat. Diese durch künstliche Intelligenz erzeugte Einschätzung steht dann dem echten Grenzbeamten zur Verfügung und soll die eigentliche Grenzkontrolle erleichtern. Die damit einhergehenden rechtlichen, ethischen und sozialen Auswirkungen sind Gegenstand des Papers und des Vortrages.

Interessierte können das Paper in den Conference Proceedings finden:
Krügel/Schütze/Stoklas, Legal, ethical and social impact on the use of computational intelligence based systems, IEEE WCCI 2018 – International Joint Conference on Neural Networks (IJCNN) Proceedings, p. 4771.

Dr. Steinrötter hält Vortrag an der Uni Siegen

Am Mittwoch, den 11.07.2018 hält Dr. Björn Steinrötter einen Vortrag im Rahmen einer Vortragsreihe des Instituts für Medien- und Kommunikationsrecht (IMKR) der Universität Siegen. Dr. Steinrötter referiert zum Thema „Das neue Recht auf Portabilität digitaler Daten – hard law oder reine Symbolik?“. Die seit dem 25.05.2018 geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthält in Art. 20 auch ein Recht auf Datenübertragbarkeit, um die Souveränität der Betroffenen über ihre Daten zu stärken und Wechsel zwischen Anbietern – wie etwa von Facebook zu Google+ – zu erleichtern. Fraglich bleibt die konkrete Ausgestaltung und damit auch die Praxistauglichkeit dieser Regelung. Der Vortrag beleuchtet die Vorschrift und setzt sich mit dieser Problemstellung auseinander.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite der Uni Siegen zur Veranstaltung.

Privacy Ring 2018 Hannover

Am 14. März 2018 fand in Hannover der Privacy Ring 2018 Hannover unter dem Thema „DSGVO – privacy by default?“ in den Räumlichkeiten des LUIS statt. Der Privacy Ring ist eine interdisziplinäre Fachtagung zu den Themen Datenschutz und der bald in Kraft tretenden DSGVO.

Hervorgegangen ist die Initiative durch Judith Leschanz (Leitung Data Privacy A1 Telekom Austria) und Iris Phan (LUIS). Die Idee, sich regelmäßig länderübergreifend auszutauschen, entstand bereits beim Inkrafttreten der EU-DSGVO vor zwei Jahren. Im September 2017 fand die erste Privacy Ring Veranstaltung in Wien unter dem Thema „Privacy Shield unter Trump“ statt.

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