Erste RAILS Fachtagung – jetzt anmelden!

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Am 23. März 2018 findet von 9:00 bis 18:00 Uhr die erste Fachtagung der Robotics & AI Law Society – RAILS e.V. zum Thema „Künstliche Intelligenz, Robotik und Recht – Stand der Forschung und offene Rechtsfragen“ in Hannover statt.

Selbstlernende Algorithmen, Service-Roboter, Next Generation Industrial Robotics, autonome Mobilität und Legal Tech: Künstliche Intelligenz und Robotik erhalten Einzug in alle Lebensbereiche. Dies wirft eine Vielzahl von Fragestellungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Rechts auf: Wie verändert künstliche Intelligenz unser Strafrecht? Wie sieht das Haftungsregime von morgen aus? Kann das geltende Recht autonomes automatisiertes Verwaltungs- und Prozesshandeln abbilden? Welche Herausforderungen ergeben sich für das Kapitalgesellschaftsrecht, wenn zukünftig ein Unternehmen durch künstliche Intelligenz gesteuert wird? Welche vertragsrechtlichen Konsequenzen ergeben sich, wenn KI mit KI kontrahiert oder Einstellungsverträge über eine künstliche Intelligenz geschlossen werden? Wie können Diskriminierungen durch Algorithmen verhindert und die Menschenwürde und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bewahrt werden? Die möglichen (zukünftigen) Einsatzbereiche künstlicher Intelligenz und Robotik erscheinen grenzenlos. Um diesen Wandel gesellschaftlich zu bewältigen, ist eine umfassende inter- und intradisziplinäre Forschung erforderlich, die in regulatorische Handlungsvorschläge an den Gesetzgeber mündet und gesellschaftspolitische Mitgestaltung ermöglicht.

Ziel dieser ersten Veranstaltung soll es sein, rechtliche Implikationen von KI und Robotik intradisziplinär aufzuzeigen und sowohl die bestehenden als auch sich abzeichnende offene Rechtsfragen in den unterschiedlichen Rechtsgebieten zusammenzutragen. Damit soll gleichsam die Grundlage für die von RAILS in den nächsten Jahren zu adressierenden Forschungsfragen geschaffen werden.

 

Anmeldungen sind via Mail an info@ai-laws.com möglich. Für RAILS-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos; bei Nichtmitgliedern wird eine Teilnahmegebühr von 39,00 € erhoben.
Veranstaltungsort ist das Leibnizhaus Hannover (Holzmarkt 4, 30159 Hannover).

 

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen: Flyer 1. RAILS Fachtagung

 

Dr. Steinrötter vom Justizministerium NRW als Experte eingeladen

Dr. Björn Steinrötter, Mitarbeiter des IRI, hat am 06.12.2017 als vom Ministerium der Justiz NRW eingeladener Experte zum Thema „Dateneigentum“ referiert. Die Veranstaltung war Bestandteil der aus der Justizministerkonferenz hervorgegangenen Länder-Arbeitsgruppe „Digitaler Neustart“. Dr. Steinrötter hat sich hierbei gegen ein übergreifendes, auf syntaktische Informationen abstellendes „Dateneigentum“ im BGB ausgesprochen.

Hier finden Sie das Programm des Workshops: Programm Workshop „Digitaler Neustart“.

New book published: New Technology, Big Data and the Law

A new book — New Technology, Big Data and the Law — has been recently published by Springer.

This edited collection brings together a series of interdisciplinary contributions in the field of Information Technology Law. The topics addressed in this book cover a wide range of theoretical and practical legal issues that have been created by cutting-edge Internet technologies, primarily Big Data, the Internet of Things, and Cloud computing. Consideration is also given to more recent technological breakthroughs that are now used to assist, and — at times — substitute for, human work, such as automation, robots, sensors, and algorithms.
The chapters presented in this edition address these issues from the perspective of different legal backgrounds. The first part of the book discusses some of the shortcomings that have prompted legislators to carry out reforms with regard to privacy, data protection, and data security. Notably, some of the complexities and salient points with regard to the new European General Data Protection Regulation (EU GDPR) and the new amendments to the Japan’s Personal Information Protection Act (PIPA) have been scrutinized.
The second part looks at the vital role of Internet intermediaries (or brokers) for the proper functioning of the globalized electronic market and innovation technologies in general. The third part examines an electronic approach to evidence with an evaluation of how these technologies affect civil and criminal investigations. The authors also explore issues that have emerged in e-commerce, such as Bitcoin and its blockchain network effects.
The book aims to explain, systemize and solve some of the lingering legal questions created by the disruptive technological change that characterizes the early twenty-first century.

Link to the book: https://www.springer.com/us/book/9789811050374.

Internationale Sommerschule IN SITU startet am 24.07. – noch Plätze für LUH-Studierende frei!

Am Institut für Rechtsinformatik findet auch in diesem Jahr wieder die „International Summer School in IT Law“, kurz IN SITU, statt. Bei IN SITU lernen Studierende aus aller Welt und Studierende der LUH die Rechtsgebiete des IT- und des Immaterialgüterrechts kennen. Zudem bietet die Sommerschule ein attraktives Freizeitprogramm mit Ausflügen nach Berlin und Hamburg, bei denen unter anderem ein Besuch im deutschen Büro von Google stattfinden wird.

Da viele der rechtlichen Probleme der Informationstechnologie noch immer neu sind und die dynamische technische Entwicklung eine ständige Neubewertung bereits entwickelter Lösungen erfordert, stellen sich spannende und zukunftsträchtige Fragen unter anderem in den Bereichen des Datenschutzes, des elektronischen Geschäftsverkehrs und des Patent- und Urheberrechts: Welche datenschutz- und lizenzrechtlichen Probleme wirft etwa das selbstfahrende Auto auf? Wie wird der Schutz personenbezogener Daten gewährleistet, wenn Sicherheitsbehörden immer mehr Ermittlungs- und Speicherungsbefugnisse verlangen? Was ändert sich durch die ab 2018 in der ganzen EU geltende Datenschutzgrundverordnung? Sind Computerspiele Kunst und wie sind ihre Entwickler rechtlich geschützt?

Diese und weitere Fragen werden die Studierenden bei IN SITU mit Dozentinnen und Dozenten der Juristischen Fakultät und internationalen GastdozentInnen erforschen.

Für Studierende der LUH ist die Teilnahme an IN SITU kostenlos. Mit der erfolgreichen Teilnahme an der Sommerschule kann der „Fremdsprachenschein“ gemäß § 4 I Nr. 1 d) NJAG erworben werden, zudem erhalten erfolgreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Zertifikat. Im Bachelorstudiengang „IT-Recht und geistiges Eigentum“ wird die Sommerschule als Wahlpflichtmodul im Umfang von 10 ECTS anerkannt.

Mehr Informationen zum Kurs- und Freizeitprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie unter www.itwillbefun.eu. Bei weiteren Fragen können Sie sich an Jan Horstmann (horstmann@iri.uni-hannover.de) wenden.