Zehnte Sommerschule im IT-Recht (IN SITU) erfolgreich abgeschlossen

Vom 1. bis zum 24. August 2018 hat zum zehnten Mal die International Summer School in IT-Law an der Leibniz Universität Hannover (IN SITU) stattgefunden, welche dieses Jahr von Joris Wendorf und Marius Mesenbrink koordiniert wurde. Studenten rund um den Globus haben an der Sommerschule teilgenommen. Sie kamen aus den Ländern Bulgarien, Brasilien, China, Ecuador, Georgien, Indien, Irland, Italien, Japan, Österreich, Russland, Schweiz, Slowakei, Südafrika, Türkei und Ukraine. Weiterlesen

Professorin Tina Krügel hält Vortrag auf IFW/L3S-Konferenz

RAin Prof. Dr. Tina Krügel, LL.M. (Institut für Rechtsinformatik) hat auf der 2. Regionalkonferenz „Maschinelles Lernen für die Intelligente Produktion” einen Vortrag über die „Datenschutzrechtliche Aspekte im Bereich des maschinellen Lernens“ gehalten.

Die Konferenz fand am 06.09.18 statt. Sie wurde gemeinsam vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) und dem Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität Hannover ausgerichtet. Experten aus der Wissenschaft und der Industrie referierten zu innovativen Methoden des maschinellen Lernens. Eine Paneldiskussion schloss den Tag ab.

Jonathan Stoklas hält Vortrag auf der IEEE WCCI 2018 in Rio de Janeiro

Dipl.-Jur. Jonathan Stoklas

In der Zeit vom 8. bis zum 13. Juli 2018 fand der IEEE World Congress on Computational Intelligence (WCCI) in Rio de Janeiro statt. Die über 2000 Teilnehmer nahmen sechs Tage lang an Workshops und Panels teil, welche vor allem aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz im Fokus hatten. Im Rahmen des von der EU unter dem H2020 Rahmenprogramm kofinanzierten Projektes iBorderCtrl – an welchem das IRI beteiligt ist – wurde ein Panel organisiert: „The Role of Computational Intelligence Technologies in Controlling Borders“. Im Rahmen dieses Panels hat Jonathan Stoklas (IRI) einen Vortrag zum Thema „Legal, ethical and social impact on the use of computational intelligence based systems“ vorgestellt. Die Präsentation basierte auf einem Paper, das zuvor von Prof. Dr. Tina Krügel, LL.M., RA Benjamin Schütze, LL.M. (Wellington) und Dipl.-Jur. Jonathan Stoklas verfasst und bei der Konferenz erfolgreich eingereicht wurde.

iBorderCtrl zielt darauf ab, Grenzübertretungen von EU-Ausländern beim Betreten der EU mithilfe von künstlicher Intelligenz schneller und effizienter zu gestalten. Dabei kommen sowohl Soft- und Hardwarekomponenten zum Einsatz. Unter anderem werden Teile des Grenzübertrittes in eine sog. „pre-registration“ ausgelagert, wo Reisende bereits vorab ihre Daten online eingeben können. Teil dieses Schrittes ist auch das sog. automatic deception detection system (ADDS), welches aus einem virtuellen Grenzbeamten besteht, der dem Einreisewilligen Fragen basierend auf dessen vorherigen Eingaben stellt und sodann anhand nonverbaler Reaktionen einschätzt, ob der Einreisewillige bei seinen Antworten möglicherweise gelogen hat. Diese durch künstliche Intelligenz erzeugte Einschätzung steht dann dem echten Grenzbeamten zur Verfügung und soll die eigentliche Grenzkontrolle erleichtern. Die damit einhergehenden rechtlichen, ethischen und sozialen Auswirkungen sind Gegenstand des Papers und des Vortrages.

Interessierte können das Paper in den Conference Proceedings finden:
Krügel/Schütze/Stoklas, Legal, ethical and social impact on the use of computational intelligence based systems, IEEE WCCI 2018 – International Joint Conference on Neural Networks (IJCNN) Proceedings, p. 4771.