Wem gehören wissenschaftliche Daten? – Prof. Forgó spricht im Welfenschloss

Es ist eine Frage, der sich Studenten wie Dozenten, Doktoranden wie Professoren gleichermaßen ausgesetzt sehen: Wem gehören eigentlich wissenschaftliche Daten? Ganz gleich, ob vor, während oder nach einem Projekt, der Ausarbeitung einer Thesis oder einfach entspannt im Feierabend, vielfach bleibt die Frage unbeantwortet im Raum stehen. Eine Antwort ist auch nicht allzu leicht zu finden, da verschiedenste rechtliche Aspekte hier eine Rolle spielen. Das Urheberrecht liegt noch am ehesten auf der Hand, aber auch die informationelle Selbstbestimmung und die Informationsfreiheit dürfen nicht unbeachtet bleiben.

Im Rahmen  der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft in der Verantwortung – Verantwortung in der Wissenschaft – Universität im politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext“ trägt Prof. Forgó nun mit seinem Vortrag

Wissenschaft und Öffentlichkeit im Spannungsfeld von informationeller Selbstbestimmung, Informationsfreiheit und Urheberrecht: Wem gehören wissenschaftliche Daten?

am 04.06.2015 um 18:00 im Welfenschloss im Hörsaal A310 zur Klärung dieser Frage bei.

ZD-Aktuell: Veröffentlichungen

Im Newsdienst ZD-Aktuell haben in Heft 08 die folgenden Mitarbeiter des Instituts für Rechtsinformatik Beiträge veröffentlicht:

Dipl.-Jur. Sarah Jensen
„Opposition kritisiert Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz in erster Lesung“

Ass. iur. Simon Graupe, LL. M.
„Datenschutzrechtliche Bewertung des ersten bundesweiten Pilotprojekts einer „Section-Control““

Ass. iur. Dominik Basten
„VG Würzburg: Kein Anonymitätsschutz für Veranstalter einer „Pegida“-Demonstration?“

Ass. iur. Stefanie Hänold
„BfArM-Symposium zu Medizin-Apps: Experten warnen vor Datenschutzrisiken“

Mgr Magdalena Góralczyk, Dr. Marc Stauch, M. A.
„UK: Vidal-Hall and Others v. Google Inc“

Interessierte finden die Beiträge hier.

IRI represented at the Roundtable at EuroJust

In all legal proceedings we rely on the production of evidence. In doing so we have to rely on Electronic evidence as well, because there is essentielly no difference to traditional evidence. Elecronic evidence is necessary for the party introducing it into legal proceedings, to be able to demonstrate that it is no more and no less than it was, when it came into their possession. In other words, no changes, deletions, additions or other alterations have taken place. The EVIDENCE project supported by the IRI aims at providing a road map (guidelines, recommendations, technical standards) for realising the missing Common European Framework for the systematic and uniform application of new technologies in the collection, use and exchange of evidence. Weiterlesen