Teilnehmer für Diskussion im Rahmen eines Forschungsprojektes gesucht!

Das Institut für Rechtsinformatik (IRI) ist Partner im durch die EU-Kommission finanzierten Forschungsprojekt RESPECT. In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit dem rechtlichen Rahmen und den gesellschaftlichen Auswirkungen von Überwachung durch staatliche und private Stellen.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist es, Stimmungsbilder der Bevölkerung aller EU-Staaten einzufangen, um darauf aufbauend die Kommission beraten zu können. Daher möchten wir Sie herzlich einladen, mit uns in einer kleinen Gruppe über das Thema Überwachung zu diskutieren. Uns interessieren Ihre Meinungen zu diesem Thema, die Sie in einer moderierten Gesprächsrunde innerhalb von 1-2 Stunden mit anderen austauschen können. Damit uns nichts entgeht, werden wir die Diskussion aufnehmen. Natürlich bleiben die Teilnehmenden anonym und die gemachten Äußerungen werden nicht auf ihre Identität zurückzuführen sein. Weiterlesen

„Call for Abstract“ für RESPECT-Projekt

Im Rahmen des RESPECT-Projektes, an dem das IRI teilnimmt, gibt es nun einen „Call for Abstract“. Es wird dazu aufgefordert, Kurztexte, die sich mit den Themen Sicherheit, Privatsphäre, Recht und Technologie beschäftigen und gerne auch ganz neue Ansätze beinhalten dürfen, einzusenden (Näheres unter: http://respectbarcelona.eu/). Besagte Texte sollten aus bis zu 300 Zeichen (inklusive Verfasser, Gliederung, Anschrift und mindestens 3 Stichworten) bestehen. Diese sind bis zum 30. Juni 2014 unter https://www.easychair.org einzusenden.

Digitalisierung von Büchern beschäftigt Gerichte in der EU und den USA

Digitalisierung von Büchern beschäftigt Gerichte in der EU und den USA

Sie erfreuen sich einer zweifelhaften Beliebtheit: Bibliotheken. Als Student kommt man nicht umher, sich früher oder später in einen der stickigen, meist staubigen Räume zu setzen und dicke, alte Bücher zu wälzen. Aber ist dem wirklich so? Die Bibliotheken-Landschaft hat sich stark verändert: Zum einen werden die Gebäude, Ausstattungen und Einrichtungen der universitätseigen Bibliotheken und zum anderen werden auch die dort zugänglichen Medien zumeist immer moderner. Im Hinblick auf letztere ist wohl eher zu sagen, dass sie immer digitaler werden.

Doch geht die Digitalisierung der Bibliotheksbestände mit urheberrechtlichen Bedenken einher. So wird gerade vor dem Europäischen Gerichtshof in der Rechtssache C-117/13 zwischen der Technischen Universität Darmstadt und der Eugen Ulmer KG, einem Verlagshaus, verhandelt, ob eine solche Digitalisierung zulässig ist. Im Rahmen des Verfahrens hat Generalanwalt Niilo Jääskinen dazu einen aussagekräftigen Schlussantrag präsentiert.

In den USA wurde gerade heute ein Urteil in einem New Yorker Berufungsverfahren gefällt. In diesem Verfahren hatte die Authors Guild, eine Vereinigung, die die Interessen der Autoren vertritt, gegen die Google Buchdigitalisierung geklagt. Weiterlesen