Rückschau: 30th IRI Anniversary – Past Present Future – 30 Years in IT-Contract Law

Der 30. Geburtstag des Instituts für Rechtsinformatik, der am 08. November im Leibniz Haus Hannover gefeiert wurde, war dank der zahlreichen und diskutierten Vorträge ein voller Erfolg.

Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten für den Bereich Forschung an der Leibniz Universität Hannover und das Grußwort des Dekans der juristischen Fakultät gab es zunächst eine eine Einführung in die Arbeit des Instituts.

Daran schloss sich eine Reihe von Vorträgen, die die Historie des Instituts aufzeigten – die Schwerpunktverlagerung von Hardware zu Software -, die durch die Referenten Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kilian und den Vorstandsdirektor des Forschungszentrum L3S, Prof. Dr. techn. Dipl.-Ing. Wolfgang Nejdl gehalten wurden.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es, nach der Einführung durch Herrn Ioannis Revolidis LL.M., mit vier Impulsstatements weiter. Durch interessante und sachkundige Beiträge vom Zusammenspiel des deutschen Vertrags- und Urheberrecht mit Softwarevertragsrecht über Veränderte Marktbedingungen und der Frage von Haftpflicht- und Open-Source-Software Entwicklung bis hin zum IT-Vertragsrecht im vereinten Königreich wurde der aktuelle Stand und die Bedeutung des Instituts erläutert. Die Statements wurden in einer regen Paneldiskussion auch kritisch hinterfragt.

Nach dem Mittagessen ging es nach dem Schema weiter, jedoch wurde das Thema der Zukunft der Software-Verordnung aus europäischer und internationaler Perspektive erläutert. Durch den sehr guten Beitrag von Prof. Chiaki Sato, PhD, der Universität von Tokyo über die Softwareentwicklung in Japan unter Betrachtung der aktuellen und zukünftigen Rechtsfragen wurde ein für die Diskussion wichtiger Beitrag geleistet. Es folgten weitere Impulsstatements die sich unter anderem mit der Frage beschäftigten, ob die Regulierung von Algorithmen durch die Regierung nur Fiktion oder Realität werden kann, wie die Zukunft der IT-Verträge aussehen wird und was im Bereich von Open Source die Zukunft bringen wird. Auch diese Themen wurden vom gesamten Publikum diskutiert und es gab keine Frage die durch die Vortragenden unbeantwortet blieb.

Den Abschluss des 30. Geburtstages des Instituts läutete Prof. Dr. Nikolaus Forgó mit einer bewegenden Rede über die Zusammenarbeit und das Potential des Instituts ein, die durch minutenlangem Klatschen und Beifall ihr Ende fand. Der Abend war danach jedoch nicht zu Ende, es wurden die Themen und insbesondere die Zukunft der gemeinsamen Arbeit noch bis in den Abend hinein zwischen den Teilnehmers und dem Publikum diskutiert.

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