Forum IT-Recht am 29.10.2012 in Raum 1501/201

Thema: Fahndung über soziale Netzwerke

Im Zeitalter der virtuellen Kommunikation ist die Verständigung über soziale Netzwerke nicht mehr wegzudenken. Seit Mai 2011 macht sich auch die Polizeidirektion Hannover die Möglichkeit zu Nutze, auf diese Weise den direkten Weg zum Bürger zu finden. Damit wird eine Zielgruppe angesprochen, deren gesellschaftliches Leben nicht mehr allzu sehr von den klassischen Medien wie Zeitung oder Radio geprägt ist. Rund 110.000 Facebook-Nutzer werden mittlerweile dank ihrer „Gefällt mir“-Angaben direkt angesprochen und stehen der Polizei somit in den Bereichen der Strafverfolgung und der Gefahrenabwehr unterstützend zur Seite.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen sowohl die technischen als auch die rechtlichen Aspekte dieses Fahndungsmodells beleuchtet werden. Was sind die Vorteile der Fahndung über soziale Netzwerke gegenüber anderen Ermittlungsmethoden? Welchen Aufgabenbereich wird ein nicht offen ermittelnder Beamter im virtuellen Raum wahrnehmen? Kann auf Grundlage der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Online-Durchsuchung stets von einem fehlenden schutzwürdigen Vertrauen der Nutzer ausgegangen werden?

Im Podium:

  • Constanze Kurz (Pressesprecherin des CCC)
  • Ralf Lesser. LL.M. (Bundesinnenministerium)
  • Michael Pientka (Vizepräsident des LKA Niedersachsen)
  • Carsten Rosengarten (Generalstaatsanwaltschaft Celle)
  • Joachim Wahlbrink (Landesbeauftragter für den Datenschutz Niedersachsen)

 

Die Veranstaltung wird um 18 Uhr auf dem Conti-Campus in Gebäude 1501 im Raum 201 beginnen.

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