Zehnte Sommerschule im IT-Recht (IN SITU) erfolgreich abgeschlossen

Vom 1. bis zum 24. August 2018 hat zum zehnten Mal die International Summer School in IT-Law an der Leibniz Universität Hannover (IN SITU) stattgefunden, welche dieses Jahr von Joris Wendorf und Marius Mesenbrink koordiniert wurde. Studenten rund um den Globus haben an der Sommerschule teilgenommen. Sie kamen aus den Ländern Bulgarien, Brasilien, China, Ecuador, Georgien, Indien, Irland, Italien, Japan, Österreich, Russland, Schweiz, Slowakei, Südafrika, Türkei und Ukraine.

Begrüßt wurden sie von dem Gründer des Instituts für Rechtsinformatik (IRI), Prof. em. Dr. Dr. hc. Wolfgang Kilian. Innerhalb der gut drei Wochen hatten die Studenten die Möglichkeit verschiedenste Vorlesungen zu besuchen. Dafür wurden auch Referenten aus Belgien, Brasilien, Bulgarien, Dänemark und Griechenland eingeflogen. Das akademische Programm umfasste neben Grundlagenveranstaltungen zum IT- und IP-Recht auch hochaktuelle Themen wie Legal Tech, Blockchain, Automatisierung und datenschutzrechtliche Fragen im Lichte der DSGVO.

Außerdem wurde ein umfangreiches Freizeitprogramm angeboten, ganz dem Leitspruch der Sommerschule: „It will be fun“. So übernahm beispielsweise Marius Mesenbrink am 8.8. für einen gemeinsamen Nachmittag vor der Hanomacke die Aufgabe des Grillmeisters.

Der in den vergangenen Jahren überaus positiv aufgenommener Besuch der Zentrale von der Google Germany GmbH in Hamburg konnte aufgrund von Sturmschäden am Schienennetz leider nicht stattfinden.

Am darauf folgenden Wochenende wurde eine Exkursion nach Berlin unternommen. An der Humboldt-Universität zu Berlin hörten sich die Teilnehmer am Freitag einen Vortrag zum Thema „Automated Decision Making“, welcher sich mit den Grundlagen von Algorithmen beschäftigte, an. Am Samstag erfolgte eine Stadttour sowie ein Besuch des Bundestages.

Wie jedes Mal, fand am 15.8. auch dieses Jahr wieder der traditionelle „Internationale Abend“ statt, an dem jeder Student etwas aus seinem Herkunftsland kocht. Das kulinarische Angebot war dementsprechend vielfältig. Die Veranstaltung konnte im Keller des Don-Bosco-Hauses der katholischen Pfarrgemeinde St. Augustinus stattfinden. Für die freundliche Überlassung bedanken sich die Verantwortlichen herzlich.

Gegen Ende der Sommerschule mussten die Studenten eine drei-stündige Klausur absolvieren. Am 23.8. wurden die Zeugnisse feierlich im Rahmen eines Sektempfangs von Joris Wendorf überreicht. Prof. Dr. Tina Krügel und Marius Mesenbrink verabschiedeten die Teilnehmer mit einer Rede. Außerdem wurden drei „Certificates of Merit“ für die besten Klausuren vergeben. Dieses Zertifikat erhielten eine brasilianische Teilnehmerin, eine bulgarische Teilnehmerin und ein chinesischer Teilnehmer.

Laut den Studiengangskoordinatoren stimmte die anschließende Abreise die Mehrheit der Studenten traurig; es seien viele Freundschaften entstanden.

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